Körner-Rundweg (Rote Markierung)
Elbhangweg an der Sächsischen Weinstraße
Karte
Wegbeschreibung
Ausgangspunkt unserer Wanderung ist der am Körnerplatz beginnende Körnerweg, die alte Verbindung zwischen dem Dorf Loschwitz und der Stadt Dresden. Hier besaß Christian Gottfried Körner (1756 – 1831) ein Sommerhaus (Nr. 6), das sogenannte »Körnerhaus«, mit einem Weinberg. Körners Haus in der Stadt, aber auch sein Landsitz in Loschwitz, wurden bald ein geistiger Mittelpunkt Dresdens, wo viele Persönlichkeiten verkehrten. Schiller und Goethe mögen die bekanntesten sein.
Zur Linken des Weges liegt ein Bootshafen, der früher als Winterhafen den Schiffen der Weißen Flotte Schutz bot. Der Weg führt uns, vorbei am Sommerhaus (Nr. 12) der Hofschauspielerin Pauline Ulrich (1835 – 1916), unmittelbar ans Ufer der Elbe.
Jetzt befinden wir uns auf dem alten Treidelpfad, auf dem die »Bomätscher« früher bei Windstille die Schiffe ziehen mussten.
Am alten Loschwitzer Wasserwerk vorbei erreichen wir die Mündung des Stechgrundbaches, wo ein Gedenkstein mit einer Sandsteinkugel an Oberlandbaumeister Wolf Caspar von Klengel (1630 – 1691), der hier in der Nähe einen Weinberg besaß, erinnert.
Wir biegen bergan in den Heilstättenweg ein. Ein lohnender Abstecher nach links würde uns hinauf zum »Schloss Eckberg« (Hotel und Gaststätte) bringen, einer 1859/61 von Christian Friedrich Arnold im neogotischen Stil auf dem »Eckberg« für den Großkaufmann Souchay erbauten schlossähnlich Villa mit herrlichem Blick über das Elbtal und die Stadt.
Auf dem Heilstättenweg, benannt nach einer einstigen Lungenheilstätte (Wunderlichstraße 17), setzen wir dann unseren Weg fort und erreichen oben an der Schevenstraße 59 den ehemaligen Weinberg und Landsitz des Hofjuweliers Augusts des Starken Johann Melchior Dinglinger (1664 – 1731).
Weiter geht es zur Schillerstraße. Das Eckhaus links (Nr. 25) war früher eine Weinpresse.
Hier biegen wir rechts in die Schillerstraße ein und erreichen nach wenigen Schritten das »Schillerhäuschen« (Nr. 19), einen klassizistischen Weinbergspavillon, in dem ein kleines Museum an Schillers Besuche bei Familie Körner erinnert. An der großen Stützmauer gegenüber befindet sich das 1911 nach Plänen von Martin Pietzsch errichtete Körner-Schiller-Denkmal.
Auf der Schillerstraße gehen wir nun bergab und erreichen an der »Galerie am Damm« den Ausgangspunkt unserer Wanderung.


