Der Zuckerhut-Rundweg (Grüne Markierung)

Elbhangweg an der Sächsischen Weinstraße

Karte

Wegbeschreibung

Unser Weg beginnt an dem der Bushaltestelle Leonardo-da-Vinci-Straße der Linie 63 in Pillnitz gegenüberliegenden Eichbuschweg (Super-Markt). 

Auf dem Eichbuschweg fällt uns Haus »Sonnenschein« (Eichbuschweg 7) ins Auge. Es handelt sich um eine landhausartige Villa in Formen der italienischen Renaissance (erbaut etwa 1875).

Eine kurze Wegstrecke auf der Dresdner Straße, der alten Wegverbindung von Dresden nach Pillnitz, nach rechts befindet sich die katholische Kapelle Maria am Wege (Neugotik 1877). Der Kapelle gegenüber liegt die ehemalige Brockhaus-Villa (Dresdner Straße 66) am Rande eines Parkes. Der Musikverleger Rudolf Brockhaus aus Leipzig kaufte das Grundstück 1881. Heute befindet sich hier das katholische Pfarramt von Pillnitz.

Wir gehen jetzt die Dresdner Straße wieder zurück und kommen zum Carl-Maria-von-Weber-Museum (Dresdner Straße 44). Carl Maria von Weber (1786 – 1826) war Kapellmeister an der Dresdner Oper und verbrachte mit seiner Frau in diesem Winzerhaus 6 Jahre lang die Sommermonate. Weber arbeitete hier unter anderem am Freischütz. Wir wollen rechts in den Keppgrundweg einbiegen.

Der Zuckerhut-Rundweg Foto: Holger Friebel

Geht man jedoch die Dresdner Straße geradeaus weiter, so liegt rechts das Keppschloss (Dresdner Straße 99). Besitzer waren u.a. 1750 Graf Heinrich von Brühl und 1791 Graf Camillo Marcolini (Kabinettsminister des Kurfürsten Friedrich August III.). Um 1860 erfolgte der Umbau in Form des englischen Tudorstils.

An der ersten Linkskurve des Keppgrundweges führt unser Wanderweg in den Wald. Der Weg ist sehr breit angelegt und diente noch zu Zeiten des letzten sächsischen Königs als Kutschweg auf den Zuckerhut. Oben auf dem Schönfelder Hochland angekommen, gehen wir zuerst nach links zur Zuckerhut-Aussicht. Wir können auf der anderen Elbseite die Dresdner Stadtteile Kleinzschachwitz, Laubegast, Prohlis und Tolkewitz sehen.

Die Schifferkirche »Maria am Wasser« mit ihrem Zwiebelturm steht unmittelbar am grünen Elbufer. Rechts davon liegen die Anlagen des Wasserwerkes Hosterwitz. Zur Aufbereitung wird hier in Becken Elbwasser in den Untergrund versickert. Die alten Wasserwerksgebäude am rechten Rand wurden vom Architekten Erlwein geschaffen.

Wir laufen nun eine kurze Strecke zurück und setzen unsere Wanderung in gerader Linie auf dem »Poetenweg« am Waldrand oberhalb ehemaliger Weinberge in Richtung Pillnitz fort.

Zwei Aussichtspunkte an dieser Strecke lassen uns das Elbtal überblicken. Nach einer Linkskurve gelangen wir zu einer Treppe, die uns den Abgang zum Fahrweg von Malschendorf nach Pillnitz gestattet. Bergab kommen wir zur Hausbergtreppe, die durch den ehemaligen Weinberg führt. Der Hausberg wurde ab etwa 1927 mit einer Landhaussiedlung und einzelnen Villen bebaut.

Am Fuße des Hausberges gelangen wir links zum Platz Am Rathaus, dem früheren Dorfplatz von Pillnitz. Wir biegen rechts in die Orangeriestraße ein. Von historischer Bedeutung ist das Landhaus Carus. In seiner Eigenschaft als königlicher Leibarzt weilte Carl Gustav Carus seit 1827 regelmäßig während der sommerlichen Aufenthalte des Sächsischen Hofes hier.

Die Orangeriestraße weitergehend, kommen wir in etwa fünf Minuten zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.

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